
Mithilfe der Kapnometrie wird der Kohlendioxidgehalt in der Ausatemluft des Patienten bestimmt. Diese nicht-invasive Methode wird bei der kontinuierlichen Überwachung von beatmeten Patienten insbesondere im Bereich der Anästhesie, der Intensiv- sowie der präklinischen Notfallmedizin angewandt.
Dort stellt sie für Notarzt und Rettungsdienstpersonal ein schnelles und zuverlässiges Monitoring der korrekten Tubuslage dar. Außerdem ermöglicht die Kapnometrie die direkte Beatmungssteuerung anhand des endexspiratorischen Kohlendioxidwertes (etCO2). So kann die Effektivität einer Herzdruckmassage sofort beurteilt werden. Die Kapnometrie ist mittlerweile unter anderem fester Bestandteil in Beatmungsgeräten, medizinischen Monitoren sowie Defibrillatoren. Kleine tragbare Systeme sind speziell für die Überwachung bei Patiententransporten oder im Rettungsdienst konzipiert.
Stand: 09.09.10