Patient Interface
Zentraler Bestandteil einer erfolgreichen Therapie
Masken kommt die wohl sensibelste Schnittstellenfunktion innerhalb der Therapie zu. Denn sie berühren und bedecken für viele Stunden in der Nacht oder am Tag einen großen Teil vom Gesicht des Patienten, eine der empfindlichsten Körperregionen überhaupt. Passen sie nicht und verursachen Druckstellen oder Leckagen, werden sie vom Patienten nicht als Unterstützung akzeptiert. So gerät der Erfolg der gesamten Therapie in Gefahr.
Trotzdem führten Masken bis vor Kurzem noch ein Schattendasein im Bereich der Beatmung. Allmählich rücken sie jedoch in den Mittelpunkt des Interesses – ein Indiz dafür, dass viele Patienten verstanden haben, dass der Erfolg ihrer Behandlung in hohem Maße von der Maske abhängt.
Sie sind die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine, über sie gelangt der Luftstrom vom Therapiegerät in die Atemwege des Patienten. Die Anforderungen an Beatmungsmasken – in den meisten Fällen handelt es sich um Nasal- bzw. Mund-Nasen-Masken – sind enorm hoch. Sie sollen beispielsweise komfortabel und hautverträglich sein. Zudem müssen Masken trotz individueller Gesichtskonturen so dicht mit dem Gesicht des Patienten abschließen, dass sie nachts nicht verrutschen und Leckagen verursachen können. Doch zu fest dürfen sie auch nicht sitzen, da sonst schmerzhafte Druckstellen drohen. Darüber hinaus müssen Masken hohen Therapiedrücken standhalten, leicht zu bedienen und leise sein sowie Lösungen für eine angenehme Ausatmung des Patienten bieten.

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