Was ist Schlafapnoe?
Apnoe heißt Atemstillstand. Schlafapnoe bedeutet, dass es während des Schlafes zu Atemstillständen kommt. Die Ärzte unterscheiden grundsätzlich zwei Formen der Schlafapnoe, und zwar die "Zentrale" und die "Obstruktive". Auch Mischformen treten auf. Bei der Obstruktiven Schlafapnoe werden die Atemstillstände durch so genannte Obstruktionen verursacht, das sind Verschlüsse der oberen Atemwege. Während des Schlafes erschlafft die Muskulatur des Körpers und damit auch die Schlundmuskulatur und der weiche Gaumen. Der Zungengrund fällt nach hinten. Es kommt zum Verschluss der oberen Atemwege.
Das Gehirn sendet währenddessen kontinuierlich Signale an unseren wichtigsten Einatemmuskel, das Zwerchfell, und befiehlt ihm, weiter zu arbeiten. Dadurch baut sich in den Atemwegen ein Unterdruck auf, der sie zusammenzieht und vollständig verschließt.
Ab fünf bis zehn Atemstillständen (Apnoen) pro Stunde Schlaf mit einer Dauer von mehr als zehn Sekunden, kann es zu einer gefährlichen Belastung des Körpers kommen. Er kann nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Der Organismus befreit sich von diesen Atemstillständen mittels einer Alarmmeldung an das Gehirn. Diese Not-Weckreaktionen nennen die Ärzte "Arousals".

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