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Schlafdiagnostik

Der Krankheit auf der Spur

Tagesmüdigkeit, Leistungsabfall sowie Herz- und Kreislauferkrankungen können die Folgen von gestörtem Schlaf sein. Daher sollten sich Betroffene, die zudem häufig an Ein- und Durchschlafstörungen leiden, an ihren Arzt wenden. In einem Anamnesegespräch und durch Untersuchungen wie EKG, Lungenfunktionsprüfung oder Röntgen der Lunge werden andere Ursachen der Beschwerden ausgeschlossen. Erhärtet sich der Verdacht auf eine schlafbezogene Atmungsstörung, erfolgt eine nächtliche Untersuchung mit einem mobilen Aufzeichnungsgerät beim Patienten zu Hause. Diese Untersuchung führt gegebenenfalls zur Diagnose der häufigsten schlafbezogenen Atmungsstörung: der obstruktiven Schlafapnoe.

Nach der Überweisung in ein Schlaflabor findet zur Therapieeinstellung – eventuell auch zur Stützung der mobilen Diagnose – eine weitere nächtliche Untersuchung statt. Dabei werden Apnoen (Atemaussetzer) aufgezeichnet, durch EEG-Messungen die Schlafqualität ermittelt sowie die Sauerstoffversorgung des Blutes, Beinbewegungen und andere Parameter gemessen, später analysiert und interpretiert.

Diesen gesamten Prozess begleitet Weinmann mit den richtigen Geräten und bietet zudem eine Software an, die den Schlafmediziner bei seiner anspruchsvollen Arbeit unterstützt: ARTISANA, integriert in Weinmanns Schlaflabor-System SOMNOlab, hat das in einer Studie* in sechs führenden europäischen Schlaflaboren unter Beweis gestellt.

*Quelle: M. Schwaibold, Th. Ploch, W. Cassel, I. Th. Penzel, H.-F. Becker. Multicenter Study on the Variability of the Sleep Stage Scoring Algorithm ARTISANA Compared to Human Experts – Part II: Validation Phase, Abstract ERS, 114s, P793, 2005